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Stand Badeunfall im Blu

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Stadtgeschehen

Erstellt: 12.11.2017 / 12:17 von at

Keine strafrechtlichen Konsequenzen wird laut PNN der tödliche Unfall im neuen Potsdamer Schwimmbad blu haben. Trotz massiver Kritik von zahlreichen Augenzeugen am Badpersonal sagte ein Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft: "Die Obduktion der Frau hat ergeben, dass „keine Rettungschance“ bestand." Selbst bei einer Reanimation hätte sie nicht am Leben erhalten werden können.

Die Beamtin aus dem Polizeipräsidium Potsdam war ohne Hilferufe unter Wasser gegangen und leblos auf dem Boden des Sportbeckens gefunden worden. Die 39-jährige Frau, , Mutter zweier Kinder aus einem Ortsteil von Werder (Havel), hatte eine Vorerkrankung des Herzens gehabt.

„Es ist gut, dass unabhängige Dritte das Geschehen objektiv bewerten.“ Es gehe nicht nur um die Schuldfrage – Teil der Untersuchung solle auch die Frage sein, „wo nachjustiert werden muss, um besser zu werden“, sagte Jakobs, der auch der Gesellschaftervertreter der Stadtwerke ist.

So erheben Augenzeugen weiter schwere Vorwürfe und haben sich an die Presse gewandt, damit "nichts beschönigt werde".
Die Schilderungen der Augenzeugen sind dramatisch – und es werden immer mehr. Am Freitag meldete sich mit Claudia F. die Frau zu Wort, die die leblose Schwimmerin am Beckengrund entdeckte. Sie schickte eine fünfseitige Zeugenaussage an die Staatsanwaltschaft. Darin schildert sie, deren voller Name der Redaktion bekannt ist, wie sie gegen 12.20 Uhr die leblose Frau erblickte und zusammen mit einer Freundin um Hilfe gerufen habe.
Die zwei Bademeister hätten an der Längsseite des Beckens auf Stühlen gesessen und sich unterhalten. Das mit vielen Schwimmern gefüllte Becken hätten sie nicht direkt beaufsichtigt. Nach Angaben der BLP besuchten an diesem Tag etwas mehr als 600 Schwimmer das Sportbad.
Zunächst habe ein Badegast die reglose Frau emporgezogen, während einer der Bademeister das Geschehen beobachtete, wie Claudia F. schildert: „Wir fanden es unglaublich, dass er nicht sofort ins Wasser sprang und bei der Bergung half.“ Auch an der Reanimation am Beckenrand hätten sich die Bademeister zunächst nicht beteiligt.
„Rufen Sie einen Arzt!“, hätte sie mehrmals geschrien. Erst dann habe einer der beiden reagiert. Empört hat Claudia F. auch, dass der Badebetrieb während der Rettungsaktion weiterlief, auch ein Schwimmtraining, während Rettungskräfte der Frau am Beckenrand Elektroschocks versetzten. Die Stadtwerke hatten zunächst erklärt, das Personal sei nicht überfordert gewesen.

Quelle: PNN - [Schwere Vorwürfe nach Todesfall in Potsdamer Schwimmbad].

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