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Besuch des britischen Energieministers bei den Forschungsinstituten auf dem Potsdamer Telegrafenberg

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 26.05.2022 / 12:59 Uhr von eb
Am gestrigen Mittwochnachmittag, 25. Mai 2022, hat der britische Staatsminister für Energie, Greg Hands, die Forschungsinstitute auf dem Potsdamer Telegrafenberg besucht. Er informierte sich am Rande des Treffens der G7-Umwelt-, Klima- und Energieminister:innen in Berlin über die aktuellen Forschungen zu Klimawandel und Energiewende und diskutierte über künftige Kooperationen zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich.

In der Historischen Bibliothek auf dem Telegrafenberg stellten sich das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ), das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die Potsdamer Außenstelle des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) und das Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) vor und luden zu offener Diskussion ein.

Das GFZ wurde von seinem ehemaligen Wissenschaftlichen Vorstand (interim) Niels Hovius sowie von Michael Kühn repräsentiert, dem Leiter der Sektion Fluidsystemmodellierung. Themenschwerpunkte von Seiten des GFZ waren Geoenergie, z.B. in Form von Geothermie, und Untergrundspeicher, wie sie etwa für Energieträger wie Wasserstoff, aber auch für die Hinterlassenschaften der Energiegewinnung wie CO2 und Atommüll benötigt werden.

Energieminister Hands beeindruckt von der Wissenschaft auf dem Telegrafenberg
„Potsdam ist ein Zentrum für Wissenschaft und ich bin zutiefst beeindruckt von den verschiedenen Instituten auf dem Telegrafenberg. Als Staatsminister für Energie und Klimawandel von Groß-Britannien habe ich mich sehr gefreut, dass wir – was den Klimawandel und seine Folgen und Bekämpfung angeht – weitgehend ähnliche Positionen vertreten wie Deutschland. Beide Länder arbeiten hierbei eng zusammen, besonders in dieser G7-Woche. Es war sehr gut, hier vor Ort informiert zu werden über die Arbeit der führenden Deutschen Institute im Bereich der Erforschung des Klimawandels.“

Auch Niels Hovius vom GFZ begrüßte den wertvollen Austausch
„Dieser informelle Besuch war sehr fruchtbar. Wir haben wichtige Fragen angesprochen, die direkt relevant sind für G7 und die Klima-, Energie- und Umweltthemen, die gerade von Deutschland koordiniert werden. Für das GFZ von unmittelbarer Bedeutung sind Themen wie Wasserstoffspeicherung und negative Emissionen“, so Hovius. „Solche informellen Gespräche sind auch Kristallisationskeime für künftige Zusammenarbeit: Hier werden die Ideen geboren, aus denen dann hoffentlich künftig gemeinsame Projekte entstehen. In diesem Zusammenhang haben wir die Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei naturbasierten Lösungen für die CO2-Reduzierung beleuchtet.”

Zum Hintergrund
Greg Hands gehört dem britischen Kabinett seit 2011 an. Seit Oktober 2021 ist der studierte Historiker Staatsminister für Energie, sauberes Wachstum und Klimawandel. Er weilt zurzeit anlässlich des Treffens der G7-Umwelt- sowie Klima- und Energieminister:innen vom 25. bis 27. Mai 2022 in Berlin. Auf der G7-Agenda stehen – unter deutscher Leitung – unter anderem die nachhaltige Ressourcennutzung, die Anpassung an die Auswirkungen der Klimakrise und ökologisch nachhaltige Lieferketten. Deutschland hat im Jahr 2022 die G7-Präsdidentschaft inne.

Bilder

Treffen führender Wissenschaftler:innen von den Telegrafenberginstituten mit dem britischen Energieminister Greg Hands. Vor der Historischen Bibliothek. Von links: Niels Hovius (GFZ), Greg Hands, Ludwig Stroink (GFZ), Olaf Kranz und Kate Robinson (beide Britische Botschaft). (Foto: H. Hecht, GFZ).
Treffen führender Wissenschaftler:innen von den Telegrafenberginstituten mit dem britischen Energieminister Greg Hands (Mitte hinten) in der Historischen Bibliothek. (Foto: H. Hecht, GFZ).
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