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JuLis: "Das wird man ja wohl hochladen dürfen" - EU-Urheberrechtsreform nicht zu Ende gedacht

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Politik

Erstellt: 24.03.2019 / 10:28 von Politik

Zusammen mit einem Bündnis aus verschiedenen Organisationen, wie Grüne Jugend Brandenburg, Piratenpartei Potsdam und weitere, organisierten die Jungen Liberalen Brandenburg an diesem Samstag um 10 Uhr eine Demonstration gegen Artikel 13. Die Veranstaltung, die vom Luisenplatz in Potsdam zum Brandenburger Landtag führte, war ein voller Erfolg.

Angemeldet waren 200 Teilnehmer. Die Organisatoren sprachen danach von knapp doppelt so vielen Mitstreitern. „Das ist ein starkes Signal“, sagt Matti Karstedt, Landesvorsitzender der FDP-Jugendorganisation und Landtagskandidat. „Für mich ist Europa ganz wichtig, denn ich sehe das als große Errungenschaft, freie Grenzen und Bewegungsfreiheit. Meine Generation hat so viele Freiheiten, die andere Generationen nicht hatten. Diese Urheberrechtsreform ist die erste Einschränkung unserer Freiheiten“, erklärt Karstedt vor den Demonstranten.

Im Anschluss an die Potsdamer Demonstration ging es für die Brandenburger Jungliberalen weiter nach Berlin, denn auch dort schlossen sich viele Organisationen zusammen um gegen die geplante Reform Flagge zu zeigen, wie in vielen Europäischen Städten auch.

Anlässlich der deutschlandweiten Demonstrationen gegen die EU-Urheberrechtsreform äußert sich der brandenburgische FDP-Netzpolitiker Matti Karstedt kritisch dem Vorhaben gegenüber:
„Eine maschinelle Prüfung von Inhalten ist nicht nur teuer, sondern vor allem auch fehleranfällig. Es liegt auf der Hand, dass im Zuge der Reform künftig auch immer häufiger Zitate und Parodien gesperrt werden. Unsere offene und freie Gesellschaft schränkt sich munter weiter ein, ohne dabei eine tatsächliche Verbesserung für Künstler und Urheber zu bewirken. Im Gegenteil: Mit Artikel 12 der Reform werden etwa Autoren zugunsten von Verlagen sogar schlechter gestellt. Mit Artikel 11 demonstrieren die GroKo-Parteien zudem ihre Beratungsresistenz: Demnach soll ein europäisches Leistungsschutzrecht geschaffen werden, welches sich bereits in Deutschland als völlig wirkungslos herausgestellt hat. Die Reform stellt durch bürokratische Regelungen und technische Hürden nachhaltig sicher, dass auch in den kommenden Jahrzehnten keine größere Web-Plattform in Europa entstehen wird.“


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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