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Stadt Potsdam verfolgt ein Bildungskonzept aus dem letzten Jahrhundert

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Politik

Erstellt: 03.04.2019 / 13:03 von Politik

Den gestrigen Potsdamer Neuesten Nachrichten ist zu entnehmen, dass die Stadt Potsdam den Neubau einer Förderschule mit Schüler*innen für Lernbehinderungen auf dem Areal des geplanten Bildungscampus in Bergholz Rehbrücke plant. Hierzu nimmt die bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marie Luise von Halem wie folgt Stellung:

„Inklusiver Unterricht bedeutet individuelle Förderung aller Kinder und Jugendlichen, unabhängig davon, ob ein besonderer Förderbedarf besteht oder nicht.
Die rot-rote Landesregierung hat in den letzten Jahren versäumt, Nägel mit Köpfen zu machen und ausreichend qualifizierte Lehrende einzustellen, damit inklusiver Unterricht im ganzen Land abgesichert werden kann.
Dass die Stadt Potsdam nun den Bau einer Förderschule für Schüler*innen mit Lernbehinderungen plant ist ebenso fatal. Sie setzt Pflöcke für die nächsten Jahrzehnte – verfolgt aber ein Bildungskonzept aus dem letzten Jahrhundert.
Neben qualifizierten Lehrenden braucht es für inklusiven Unterricht eine angemessene Lernumgebung. Potsdam sollte keine neuen Förderschulen bauen, sondern sich endlich zur Aufgabe machen, an allen Schulen die baulichen Voraussetzungen, wie z.B. Teilungsräume für kleine Arbeitsgruppen, zu schaffen, damit Inklusion möglich wird. Land und Kommunen müssen hier nach vorne schauen und Hand in Hand gehen.
Zurück fallen diese Fehlplanungen insbesondere auf Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf, denen die gleichberechtige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verwehrt bleibt.“


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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