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Cyberattacke auf Server der Landeshauptstadt

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Stadtgeschehen

Erstellt: 22.01.2020 / 19:33 von at

Die Landeshauptstadt Potsdam hat die Internetverbindung der Verwaltung abgeschaltet und die Systeme aus Sicherheitsgründen offline gestellt. Wie Oberbürgermeister Mike Schubert bekanntgab, geht man von einer illegalen Cyberattacke aus. In den vergangenen 48 Stunden sind in den zentralen Netzzugängen zahlreiche Ungereimtheiten festgestellt worden. Die Stadt und somit auch die verschiedenen Bürgerserviceeinrichtungen sind daher momentan nicht per E-Mail erreichbar. Die Telefone sind davon nicht betroffen.

„Hintergrund ist eine Schwachstelle im System eines externen Anbieters, worüber versucht wird, von extern unautorisiert Daten der Landeshauptstadt abzurufen oder Schadsoftware zu installieren. Um den Schaden zu analysieren und um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten sind externe IT-Sicherheitsfirmen und IT-Forensiker beauftragt, die IT-Spezialisten der Verwaltung bei ihrer Arbeit zu unterstützen.“, so ein Pressesprecher der Stadt.

Auch sämtliche Verfahrenssoftware kann aktuell nur eingeschränkt genutzt werden. Insbesondere Anträge von Personalausweisen und Reisepässen bzw. An- und Ummeldungen sind derzeit nicht möglich.

Die Landeshauptstadt hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und die für IT-Sicherheit und Datenschutz verantwortlichen Landesstellen informiert.

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