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Staatssekretärin Töpfer lobt ehrenamtliche Gesundheitsbuddys bei Fachtag in Potsdam

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 09.06.2024 / 13:01 Uhr von hvf
Am Donnerstag, 6. Juni, fand im Potsdam Museum der "Tag der Gesundheitsbuddys" statt, bei dem Staatssekretärin Dr. Antje Töpfer den ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement dankte. Gesundheitsbuddys unterstützen ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität durch Hausbesuche und Bewegungsübungen, was ihre Selbstständigkeit stärkt und ihre Teilhabe fördert. Diese Initiativen, die in vielen märkischen Kommunen aus den Mitteln des "Pakts für Pflege" gefördert werden, helfen, die Sturzgefahr und Einsamkeit zu verringern.

In Brandenburg sind aktuell 130 Gesundheitsbuddys aktiv, die im Jahr 2023 insgesamt 6.700 Stunden Hausbesuche geleistet haben. Die Gesundheitsbuddys, meist im Alter zwischen 55 und 75 Jahren, werden in einem 50-Stunden-Kurs qualifiziert und trainieren zweimal wöchentlich mit den Pflegebedürftigen. Seit dem ersten Qualifizierungskurs 2016 in Potsdam hat sich das Programm auf mehrere Regionen ausgeweitet.

Staatssekretärin Töpfer sagte in ihrem Grußwort: "Der Ansatz der Gesundheitsbuddys zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und wirkungsvoll ehrenamtliches Engagement im Umfeld von Pflege sein kann. Das Engagement der Gesundheitsbuddys ist nicht hoch genug anzusehen. Sie besuchen wöchentlich pflegebedürftige und alte Menschen in der Häuslichkeit, führen Bewegungsübungen durch und hören zu. Sturzgefährdung und Einsamkeit werden gleichermaßen geringer. Es ist nicht zuletzt den vielen ehrenamtlichen Helfenden in Brandenburg zu verdanken, dass pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben können. Und genau das ist ein zentrales Ziel des 2020 gestarteten 'Pakts für Pflege'."

Weitere Informationen sind unter [gesundheitsbuddy-in-potsdam.de] verfügbar.

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