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SPD-Fraktion: Beigeordneter Prof. Dr. Walid Hafezi verlässt die Landeshauptstadt Potsdam

Politik
  • Erstellt: 07.07.2024 / 18:01 Uhr von Stadtpolitik
Die SPD hat folgende Erklärung veröffentlicht: "Die SPD-Fraktion im Potsdamer Rathaus dankt Prof. Dr. Walid Hafezi für seinen Einsatz als Bei- 
geordneter für Jugend, Bildung, Kultur und Sport und wünscht ihm alles Gute für seinen weiteren 
beruflichen Werdegang."

Weiter heißt es: "SPD-Co-Fraktionsvorsitzender Nico Marquardt erklärte: 'Wir danken Herrn Hafezi für seine Zeit und seine Bemühungen in Potsdam. Es ist nun von größter Bedeutung, dass die vakante Stelle schnell und kompetent neu besetzt wird, um die anstehenden Herausforderungen in den Bereichen Jugend, Bildung, Kultur und Sport effektiv anzugehen.'

Marquardt weiter: 'Die Kritik der Grünen-Fraktion an den Rahmenbedingungen und der Verwaltungsmodernisierung ist nicht konstruktiv und lenkt von den eigentlichen Aufgaben ab. Es ist in der Verantwortung aller politischen Kräfte, in diesen herausfordernden Zeiten zusammenzuarbeiten und konstruktive Lösungen zu finden, um die Arbeit zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger voranzutreiben. Nur durch Zusammenarbeit und einen positiven Dialog können wir die besten Ergebnisse für unsere Stadt erzielen.'

Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Tiemo Reimann ergänzt: 'Mit Bedauern haben wir erfahren, dass Herr Prof. Dr. Hafezi uns verlassen wird. Trotz eines holprigen Starts in einem herausfordernden Fachbereich hat er es geschafft, produktiv mit dem Jugendhilfeausschuss zusammenzuarbeiten und wichtige Impulse zu setzen. Sein Weggang bedeutet einen Verlust an Beständigkeit für das Jugendamt, besonders nachdem auch Frau Aubel vorzeitig ihr Amt niederlegte.'

Zur kulturpolitischen Arbeit für die Stadt Potsdam erklärt die Stadtverordnete Sarah Zalfen: 'Für die Kulturstadt Potsdam ist das eine sehr bedauerliche Entwicklung. Herr Hafezi war gerade dabei, in der Kulturszene anzukommen. Es braucht genau jetzt Stabilität, um für die Sicherung der Kultur in der Haushaltsaufstellung zu streiten und Kultur als gesamtstädtisches Ziel wirklich zu verankern. Und auch, um den Griff der AfD nach der Kultur seitens der Stadtverwaltung eine klare Haltung gegenüber zu stellen.'

Die SPD-Fraktion wird den Prozess der Nachfolgeregelung aktiv unterstützen und sich für eine Besetzung einsetzen, die den hohen Anforderungen und den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger sowie der betroffenen Einrichtungen in unserer Stadt gerecht wird.
Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und der Stadtverwaltung streben wir eine zügige und reibungslose Übergabe an, um Kontinuität und Stabilität in der Arbeit zu gewährleisten."

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