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Vom Bruderzwist im Hause Mann

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Erstellt: 06.03.2020 / 09:06 von Rainer Falk

Am Donnerstag, den 12. März 2020, um 19 Uhr stehen im TheodorFontane-Archiv zwei frühe Fontane-Bewunderer im Mittelpunkt: die Brüder Heinrich und Thomas Mann. Gotthard Erler, Träger des „Fontane-Wissenschaftspreises“, berichtet Vom Bruderkrieg im Hause Mann

Heinrich und Thomas Mann waren als Geschwister zerstritten, als Ideologen verfeindet und als Schriftsteller grundverschieden. Gemeinsam blieb ihnen jedoch zeitlebens die tiefe Verehrung für Theodor Fontane. So erklärte Heinrich Mann Fontane zum „Erfinder des modernen Romans für Deutschland“ und stellte überrascht fest: „Dieser Siebziger gehört ja auch zu den jungen Décadents, eigentlich.“ Und Thomas Mann hielt Effi Briest für ein Meisterwerk, das selbst in einer „Romanbibliothek der rigorosesten Auswahl“ nicht fehlen dürfe ‒ „und beschränkte man sie auf ein Dutzend Bände, auf zehn, auf sechs“.

Bei der Darstellung dieser ungewöhnlichen Verhältnisse wird von weiteren Fontane-Bewunderern die Rede sein ‒ etwa von dem Verleger Fritz Landshoff, der als erster mit einer Arbeit über Effi Briest promoviert wurde und der in der Zeit des deutschen Exils von 1933 bis 1945 mit beiden Manns engste Kontakte pflegte. Nicht zuletzt wird der Vortrag der unterschiedlichen Rezeption der Brüder in Ost- und Westdeutschland nachgehen.

Dr. Gotthard Erler war Lektor, Cheflektor und Geschäftsführer des Aufbau Verlags und dort ebenso mit den Manns wie mit Fontane befasst. Als renommierter Fontane-Editor begründete er die Große Brandenburger Ausgabe. 2019 erhielt er den von der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Theodor-Fontane-Archivs e.V. und dem Theodor-Fontane-Archiv verliehenen „Fontane-Wissenschaftspreis“.

Wann? Donnerstag, 12. März 2020, um 19 Uhr
Wo? Theodor-Fontane-Archiv | Universität Potsdam Villa Quandt, Große Weinmeisterstr. 46/47, 14469 Potsdam

Eintritt: € 5,-. Karten für die Veranstaltung können telefonisch unter 0331 20139-6 oder per E-Mail an [[fontanearchiv@uni-potsdam.de] reserviert werden.

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