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Landwirtschaft kann man nicht herunterfahren! - Land sichert Pendlern finanzielle Unterstützung zu

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Sonstiges

Erstellt: 27.03.2020 / 09:09 von at

Die Landwirtschaft ist von der Corona-Krise stark getroffen. Nur was gesät wird, kann später auch geerntet und gegessen werden. Derzeit fehlt es aufgrund der Grenzschließung allerdings an Arbeitskräften. Ab heute treten zudem neue polnische Quarantäne-Regelungen in Kraft. Bei einer Rückkehr in ihr Heimatland müssen die Pendler in eine 14-tägige Quarantäne - bei jeder Einreise. Es ist zu befürchten, dass der Brandenburger Landwirtschaft deshalb noch mehr polnische Arbeitskräfte verloren gehen, die als Erntehelfer aber auch in der Tierhaltung beschäftigt sind.

„Wenn ab morgen unsere hochspezialisierten polnischen Melker nicht mehr zur Arbeit kommen, ist das für zahlreiche Betriebe der Supergau. Kurzfristig Ersatz zu finden, ist schlichtweg unmöglich. Von daher bedarf es unbedingt einer unbürokratischen und tragfähigen Lösung des Problems.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff.

Finanzministerin Katrin Lange und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach haben sich daher gestern auf Hilfsmaßnahmen für polnische Berufspendler verständigt. Polnische Berufspendler sollen demnach eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 65 Euro pro Tag erhalten. Hinzu kommen 20 Euro täglich für jedes sich im Land Brandenburg aufhaltende Familienmitglied der Beschäftigten - zum Beispiel für Unterbringung in Hotels oder Pensionen, Verpflegung oder sonstige Mehrkosten.

„Bleiben Sie hier! Wir werden Sie unterstützen“, erneuerte Lange ihren Appell an die polnischen Arbeiter. Steinbach erklärte, es gehe bei den Unterstützungsmaßnahmen darum, „einen wirksamen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Wirtschaftslebens in Brandenburg zu leisten. Das ist von ganz entscheidender Bedeutung!“

Die Unterstützung soll mindestens so lange gezahlt werden, wie die Maßnahmen der polnischen Seite in Kraft bleiben, längstens aber für drei Monate. Brandenburg lehnt sich mit diesen Regelungen an Sachsen an, geht aber aus praktischen und sachlichen Gründen darüber hinaus. Zu den konkreten Modalitäten der Auszahlung werden kurzfristig in Abstimmung mit den Wirtschaftsverbänden und Landkreisen Regelungen getroffen werden. „Sie können sich darauf verlassen: Das Geld kommt“, sichert die Finanzministerin den polnischen Pendlern zu.

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Kommentare (1)

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nachdenklich schrieb um 17:08 Uhr am 27.03.2020:

Der Steuerzahler muss dafür wiedermal geradestehen.