Reisen bildet und bringt zusammen. Das weiß auch das Geschäftsnetzwerk Potsdam (GNWP), das seine diesjährige Geschäftsnetzwerkreise nach Brüssel unternahm. 15 Mitglieder taten sich über’s Einheitswochenende in Fahrgemeinschaften zusammen und fuhren in die belgische Hauptstadt.
Dort standen die Besichtigung des EU-Parlaments und des Parlamentariums auf dem Programm. Mit großem Unterhaltungswert vermittelte der Parlaments-Guide die Zusammenhänge zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und EU-Rat. „Diese Besichtigung und gerade die Führung war sehr aufschlußreich, vieles war mit nicht so bekannt“, so Jutta, die bislang kaum eine der Reisen ausgelassen hat.
Interessant war es auch zu erfahren, wie die Übersetzung des gesprochenen Wortes während der Debatte funktioniert. Denn immerhin sind es 24 Sprachen, die übersetzt werden müssen, so dass die Parlamentarier verstehen, was die anderen Abgeordneten sagen.
Brüssel steht natürlich auch für kulinarische Highlights. Da sind zum einen die Pommes frittes.
Diese werden hier in Rinderfett ausgebraten und mit vielen unterschiedlichen Soßen serviert:
Sauce provencale, anduluse, mango oder chili laufen hier der gewöhnlichen Ketchup-Majo-Kombination den Rang ab.
Und zum anderen sind da die Biere. Belgien ist eine stolze Bierbraunation - oft nicht dem deutschen Reinheitsgebot entsprechend. Ob nun Leffers Blonde mit Zitrusnote oder Himbeer-Hibiskus-Bier: die Vielfalt ist schier unglaublich, die alkoholischen Prozente sind es zuweilen auch. Denn wenn die Trapistenbiere - Biere der ehemaligen Mönche - mit 8 bis 9 Prozent Alkoholvolumen daher kommen, muss man sich den Genuss mehrerer Gläser überlegen, insbesondere wenn die Stadtführung weiter gehen soll.
Und die führte zum Grande Place mit dem Rathaus und den vielen Zunfthäusern, vorbei an der bekanntesten Figur Brüssels - dem Manneken Pis, der gerade eine studentische Robe trug. Die Tradition, die Statue in unterschiedlichen Anzügen posieren zu lassen, geht auf das Jahr 1698 zurück. Natürlich ging es dann auch zu dem weiblichen Pendant – der Jeanneke Pis, die seit 1985 in einem Bierkneipengang sitzt. „Die Führungen durch die Stadt und das EU-Parlament waren wirklich toll organisiert, alle waren pünktlich da und zusammen hatten wir viel Spaß und erkenntnisreiche Stunden“, freute sich Max, der zum ersten Mal an der Netzwerkreise teilnahm.
Am letzten Tag der Reise ging es nach Waterloo, eine kleine Stadt südlich von Brüssel, in deren unmittelbarer Nähe die berühmte und letzte Schlacht gegen Napoleon 1815 geschlagen wurde.
„Es war wieder eine tolle Netzwerkreise“, so Dagmar Pätzold, die das Geschäftsnetzwerk vor mehr als 10 Jahren ins Leben gerufen hat. „Unsere Reisen haben sich zu einem wunderbaren Tool entwickelt. Die Mitglieder lernen sich auf den Reisen besser kennen. Es entstehen tolle Teambeziehungen daraus und im Laufe der Jahre haben sich viele Netzwerkmitglieder aufs engste miteinander verbunden, sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich.“
„Und darüber hinaus bleiben immer ganz viele unvergessliche Reiseeindrücke“, waren sich die Reisenden einig.
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