Am Samstaabend ab 18 Uhr lud der Serviceclub „Round Table 190“ in die Garage du Pont ein. Im Stil der sommerlichen After Work Partys fand die 1. Charity Party der Round Tabler statt, erweitert um ein köstliches Buffet und eine neu kreierte Cocktailkarte.
Nils Gröndahl, Präsident des Round Table Clubs in Potsdam, begrüßte die fast 150 Gäste. Unter ihnen auch etliche ehemalige Mitglieder der deutschlandweit agierenden Round Table Clubs, die sich mittlerweile als "41er" engagieren. Denn wer Mitglied im Round Table Club sein will, darf nicht älter als 40 Jahre sein, kann jedoch in der Nachfolgeorganisation, eben bei den Old-Tablern dabei sein.
Round Table gibt es in ganz Deutschland und 54 weiteren Ländern. Der Club ist offen für junge Männer zwischen 18 und 40 Jahren, die sich ehrenamtlich für lokale, nationale und internationale Projekte einsetzen.
Die Mitglieder des Potsdamer Serviceclubs hatten an diesem Abend voll zu tun, denn sie unterstützten den Abend tatkräftig: im Service, an der Bar und an den Turntables.
„Der Zuckerbaum e.V. hat uns mit seinen Projekten überzeugt, daher freuen wir uns, ihn heute mit dieser Charity Party unterstützen zu können“, freute sich Stefan Rexhausen, der Webmaster des Clubs.
Der Erlös der Eintrittskarten und der Tombolalose ging zu 100% an den Zuckerbaum e.V., der seinen Förderfokus auf Kinder richtet, die schwer kranke oder behinderte Geschwister haben.
Wenn ein Kind schwer erkrankt, drehe sich der Alltag in den Familien fast ausschließlich um das kranke Kind. Die Bedürfnisse der gesunden Geschwister gerieten in den Hintergrund. Um ihnen wieder Fröhlichkeit und Lebensfreude zu schenken, richtet der Zuckerbaum e.V. seinen Fokus auf die gesunden Geschwisterkinder und schenkt ihnen u.a. Bildungspatenschaften, Geburtstagsfeiern oder Freizeitangebote auf einer Streuobstwiese bei Werder, erläuterte die Gründerin und Vorsitzende des Vereins Karin Wiserner.
Eines jener Kinder, das seit vielen Jahren vom Zuckerbaum e.V. unterstützt wird, ist die 14-jährige Mia. Sie hatte für diesen Abend ein Bild mitgebracht, selbstgemalt, das zur Versteigerung anstand. Die Gäste konnten ihre Gebote auf einem Kärtchen per Einwurf in ein Weckglas abgeben. Nach Sichtung aller Gebote stand das höchste Gebot fest und damit der neue Besitzer des Bildes, das Mia „Dreisamkeit“ nannte. Es zeigt ihren größeren kranken Bruder und ihren kleineren Bruder und Mia mittendrin.
Neben dem Buffet, das u.a. beste Antipasti, Käse und Roastbeef bereit hielt, und einer exklusiven Cocktailkarte, u.a. mit Espresso Martini, gesponsert von vielen Kooperationspartnern, hielt der Abend auch viel Musik bereit. So endete die Party wie sie begann: mit vielen Gesprächen, Lebensfreude und chilliger Musik, eben: Feiern für den guten Zweck.
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