In loser Reihenfolge finden in Potsdam Tantra-Temple statt. So geschehen auch am Freitag im Haus Lebenskraft. Die Gruppe, bestehend aus 16 Menschen, die sich nicht kannten und offen waren für Neues, wurde von Anne und Silke liebevoll angeleitet. Denn für nahezu alle war dieser Temple die erste Berührung mit dem Tantrischen. Groß war daher bei den meisten die Aufregung.
Diese verflog jedoch schnell. Anne und Silke, die den Temple leiteten, verstanden es auf ihre ruhige und zugewandte Art, die Teilnehmer willkommen zu heißen. Jeder fand seinen Platz und lauschte den sphärischen Klängen der Musik. Die ersten Übungen luden zum Aufwärmen, zum Ankommen und Loslassen ein. Alles Schwere wurde einfach abgeatmet. So kamen alle in ihre Entspannung.
Atmen ist überhaupt sehr wichtig beim Tantra. Auch beim Gehen und Tanzen durch den Raum.
Blickkontakte ergeben sich. Gesucht und gefunden, erwidern und weitergehen. So entsteht Energie im Raum. In den Übungen geht es um Geben und Empfangen, und das kann auch ein Kompliment sein.
„In der Tantra Temple Night nutzen wir die besondere und kraftvolle Energie des Kakao. Er wird uns an diesem Abend unterstützen, uns in unserer ganzen Präsenz und wahrhaftig zu zeigen“, erklärt Anne Durmaz, die seit einigen Jahren als Tantralehrerin und Coach arbeitet.
So gestärkt, fing sich das Wheel of Consent an zu drehen. In immer wieder neuen Konstellationen fanden sich die Menschen paarweise zusammen. Mit Händen, Federn, Fächern, Massagerollern und anderen Utensilien geht es um das sinnliche Erlebnis der Berührung, es geht um Geben und Empfangen.
Ganz bewußt geht es nicht um Sex, sondern um die persönliche Beziehung zu sich selbst, zu seinen eigenen Energien und seinem Körper. „Tantra arbeitet an den feinstofflichen Körpern und der feinstofflichen Energie, um eine tiefere Verbindung mit dem Selbst herzustellen“, weiß Anne.
Nach weiteren zwei Stunden endete der Temple. Alle fühlten sich gestärkt, glücklich, sind zufrieden. „Ich fand den heutigen Abend super, ich komme auf alle Fälle wieder“, sagte Bernd aus Berlin. „Ich habe eine schöne Reise zu mir selbst erlebt. Man könnte sagen, ich fühle mich genährt und glücklich.
Julia aus Kleinmachnow, die mit ihrem Freund da war, freute sich, diese aufregende Erfahrung gemeinsam mit ihrem Freund erlebt zu haben. „Ich konnte viel für mich und über mich entdecken und auch viel Neues."
Sibylle aus Brandenburg zeigte sich überrascht: „Tantra hat mir gezeigt, dass ich auch weich sein kann, und diese weiche Aura will ich in meinen Alltag mitnehmen.“
„Tantra hat viele Gesichter und ist ein spiritueller Lebens- und Übungsweg, um sich mit seiner ganzen Herzenergie zu verbinden und sich persönlich weiterzuentwickeln. Die tantrische Praxis trägt dazu bei, dass wir uns körperlich, geistig und seelisch zu unserem Besten entwickeln und ein glückliches Leben führen“, erklärt Anne zum Abschluss das wohlige Gefühl, dass sich bei allen eingestellt hat.
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