So sei es eben ein Unterschied, ob von einem Händler berichtet wird oder von einem Sklavenhändler. In der Beurteilung der Dinge bzw. der Geschichte würde ein Händler eher positiv bewertet werden, ein Sklavenhändler eher negativ, führte Akstinat aus. Mithin sei feststellbar, dass Geschichte bzw. Geschichtsdetails, die nicht zu bestimmten Zeitgeist-Narrativen passen, einfach nicht erzählt bzw. berichtet werden.
Im Verlauf des Vortrags konnte Akstinat einige Beispiele aufzeigen, die in diese Kategorie des Unterlassens und Weglassens fallen. Dieses Vorgehen führe dann zu einseitigen Bewertungen der Geschichte, dabei hat auch der Kolonialismus - wie jede andere Geschichte - immer zwei Seiten, stellte Akstinat fest.
Im Anschluß nutzten die Gäste die Gelegenheit mit dem Historiker und untereinander zu diskutieren- dabei auch durchaus kontrovers.
Einige Gäste der Galerie sind schon zu Stammgästen geworden, weil sie jedes Thema interessant finden, wie zum Beispiel Kerstin Mewes und Martin Prieß. Andere Gäste zeigten sich ob des Themas begeistert, weil sie der afrikanische Kontinent schon während der Studienzeit fasziniert hat, wie Martin Zühlke erzählte.
Und wiederum andere nutzten die Chance, sich die Bilder der aktuellen Ausstellung anzusehen. Zur Zeit zeigt die Galerie Malereien von Mike Bruchner und Bronzen von Roland Wetzel unter dem Titel Body-Spirit-Soul.
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www.kunst-kontor-sehmsdorf.de]
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www.akstinat.com]
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Potsdam Exklusiv] ist dabei - bei den außergewöhnlichen Shows, den großen Bällen, wichtigen Events, am Tisch interessanter Menschen. Ab sofort gibt es davon auch regelmäßig Einblicke auf Meetingpoint Potsdam - ganz exklusiv.