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Kunst-Installation "It is like it is“ zu Gast in Potsdam

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 06.08.2020 / 15:07 Uhr von at
Der Bonner Dennis Josef Meseg präsentiert morgen sein "Mahnmal zur Coronakrise" vor dem Brandenburger Tor. Doch was soll hier angemahnt werden? "Die Installation mahnt zu mehr Achtsamkeit und Wertschätzung. Mehr Achtsamkeit und Wertschätzung sich selber, seiner Umwelt und seinen Mitmenschen, Familie und Freunden gegenüber. Wir sollten nichts als selbstverständlich nehmen, wahrnehmen wie wertvoll alles um uns herum ist und bedenken, wie schnell sich Alles um uns herum verändern kann.“, so der Künstler.

Eingepackt in Absperrband, mit teilweise abgetrennten Gliedmaßen werden 111 maskierte Schaufensterfiguren für dieses Projekt aufgebaut.

“Zu Beginn des Jahres standen diese noch in den Auslagen der Geschäfte die überbordende Fülle lebensbejahender, bunter Kleidung präsentierend." erklärt der Künstler weiter. "Nun stehen sie einförmig beieinander, nur noch unterscheidbar in ihrer Körpergröße und umgeben von einer Aura der Hoffnungslosigkeit. Das rotweiße Flatterband soll die unüberwindbare Trennung symbolisieren, die das momentan eingeschränkte Leben und die Beschneidung der Grundrechte aller Menschen mit sich bringt. Eine vertraute Gemeinschaft wird aufgelöst in eine Herde aus Individuen, alle separiert, und ein jeder sich sehnend nach vertrauter Nähe."

Mit seinen Mannequins war Meseg bereits in Düsseldorf, vor dem Kölner Dom und dem Berliner Reichstag zu Gast. Seine Installation kann morgen von 10 bis 18 Uhr begutachtet werden.

Wer mehr über Dennis Joseph Meseg und seine Puppen erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Webseite seines Online-Ateliers [www.leichtsinn.de].

Bilder

Installation vor dem Reichstag_Meseg
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