Es folgte von Hector Berlioz - ein französischer Komponist aus dem 19. Jahrhundert - die Liebes-Kantate der Herminie, gesungen von Carolyn Sampson. Die englische Sopranistin, die in französisch sang, begeisterte mit ihrer wundervollen Stimme das Publikum.
Nach der Pause zeigte der 1971 in Croix geborene Leleux, dass er auch ein virtuoser Oboist ist. Das Spiel der Oboe lernte er bereits mit sechs Jahren. Zahlreiche internationale Preise hat er schon gewonnen. Beim Notturno von Nicolas Bacri, der dieses Stück bereits 2001 extra für François Leleux geschrieben hatte, spielte Leleux nicht nur die Oboe, sondern setzte sie auch in gewisser Weise als Taktstock ein.
Danach folgte ein weiteres Stück des Gegenwartskomponisten Nicolas Bacri (1961*): die Sinfonie Nr. 4. In vier Sätzen nimmt das Werk Anklänge von Johann Strauss, Igor Strawinsky, Arnold Schönberg und Kurt Weil - eine musikalische Zeitreise! Tosender Applaus und offenes Staunen in den Gesichtern des Publikums angesichts dieses kraftvollen Werkes. Da ließ es sich auch der Komponist Nicolas Bacri nicht nehmen, aus den Zuschauerreihen zu kommen und dem Dirigenten zu gratulieren.
‚Mit dem Paukenschlag‘ einer Sinfonie von Joseph Haydn fand das Konzert seinen krönenden Abschluss.
Lang anhaltender Applaus und Bravo-Rufe zeigten, dass François Leleux den Nerv des Potsdamer Publikums getroffen hat. Dieses Konzert war mehr als ein musikalischer Auftakt, es war auch ein Festkonzert für den 25. Geburtstag des Nikolaisaals, für ein neue künstlerische Partnerschaft mit dem 6. Künstlerischen Leiter der Kammerakademie Potsdam - François Leleux!
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