Diese Website verwendet Cookies zur optimalen Darstellung der Inhalte. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren

Verstanden

WETTER

WERBUNG

LIVE-RADIO

VEREINE



Stellenbörse

Schon in die Meetingpoint-Jobbörse geschaut? Regelmäßig laufen dort freie Stellen aus der Region ein, vom Ingenieur bis zum Lageristen: schnell bewerben und im neuen Job durchstarten! Zu finden ist die Stellenbörse oben im Menü! / Tipp: Sie suchen als Arbeitgeber qualifiziertes Personal? Dann inserieren Sie die Stelle doch einfach im Meetingpoint, so erreichen Sie günstig eine breite Leserschaft!

Kontakt: [info@meetingpoint-potsdam.de] oder 0176.346 14 200.

EVENT-KALENDER

Lade...

September-Steuerschätzung bestätigt Corona-bedingten Steuereinbruch

Druckansicht

Stadtgeschehen

Erstellt: 15.09.2020 / 15:29 von at

Die Ergebnisse der außerplanmäßigen September-Steuerschätzung für das Jahr 2020 haben die ungünstigen Prognosen von rund 1 Milliarde Euro aus dem Mai weitgehend bestätigt. Das teilt die Staatskanzlei heute mit. Für den laufenden Haushalt 2020 sieht Finanzministerin Katrin Lange keine Auswirkungen, für 2021 hingegen Handlungsbedarf. So muss das Land Brandenburg gegenüber der Mai-Steuerschätzung (Einnahmeausfall von 510 Millionen Euro) jetzt mit zusätzlichen Mindereinnahmen von rund 490 Millionen Euro rechnen.

„Die aktualisierte Prognose ergibt für das laufende Jahr leicht bessere Einnahmeerwartungen. Diese sind aber so gering, dass sich die ungünstigen Prognosen aus dem Frühjahr meiner Einschätzung nach im Wesentlichen bestätigt haben. Anders sieht es für die Folgejahre aus: Ab 2021 muss Brandenburg mit zusätzlichen Einnahmeausfällen gegenüber den bisherigen Annahmen in durchaus nicht unbeträchtlicher Höhe rechnen. Das wird selbstverständlich Einfluss haben auf die weiteren Beratungen zum Haushalt 2021. Hier besteht Handlungsbedarf. Für den laufenden Haushalt 2020 hat die neue Steuerschätzung dagegen keine Auswirkungen, er kann ohne zusätzliche Maßnahmen so umgesetzt werden, wie es der Landtag beschlossen hat.“, so Finanzministerin Lange.

Die Landesregierung werde sich im Oktober im Rahmen einer Haushaltsklausur mit den Perspektiven der Finanzpolitik in Brandenburg befassen, kündigte Lange an.

Dieser Artikel wurde bereits 58 mal aufgerufen.



Kommentare (1)

Kommentar hinzufügen

Name und E-Mail eintragen:
Um einen Kommentar abzugeben, müssen die Felder Name, E-Mail und Kommentar ausgefüllt werden. Die eMail-Adresse muss gültig sein, an diese senden wir einen Freischaltungslink.

* Deine angegebene eMail-Adresse ist für jeden Leser sichtbar, wenn er später über dem veröffentlichten Kommentar mit der Maus über deinen Namen fährt. Hinweis: Soll der Kommentar später einmal entfernt werden, maile einfach kurz an [info@meetingpoint-potsdam.de]. Anderenfalls bleiben der Kommentar, der angegebene (Spitz)Name, die eMail-Adresse sowie der Zeitpunkt der Veröffentlichung solange auf unserem Server gespeichert, wie der Artikel online ist.


nachdenklich schrieb um 20:53 Uhr am 15.09.2020:

Bei Steuer- Mindereinnahmen von 1 Milliarde Euro! nur für das Land Brandenburg fragen sich sehr viele Bürger ganz besorgt: “Wie soll eine weitere Flüchtlingsaufnahme finanziert werden, ohne dass die hiesigen Bürger und Gemeinden dadurch langfristige Nachteile erleiden?

Wir haben schon jetzt viele Städte und Gemeinden, die unter "Haushaltsvorbehalt" stehen und die Ortsvorsteher und Bürgermeister kein Geld für freiwillige Leistungen haben, diese Verantwortlichen verlieren dadurch die Lust, da sie nicht mehr ihrer eigentlichen Tätigkeit nachkommen können.

Ver.di, die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft sagt: "Die katastrophale Finanzlage der Städte und Gemeinden höhlt die kommunale Selbstverwaltung und damit die Demokratie aus."