In Potsdam hat am Dienstagabend, 4. November, die feierliche Amtseinführung von Noosha Aubel stattgefunden. Rund 200 Gäste aus Stadtgesellschaft, Politik, Kultur, Sport, Wissenschaft und Wirtschaft nahmen teil. Unter den Anwesenden waren unter anderem Ehrenbürgerin Prof. Helga Schütz, der stellvertretende Ministerpräsident Robert Crumbach, der Präsident der Universität Potsdam Prof. Dr. Oliver Günther sowie frühere Potsdamer Oberbürgermeister.
Noosha Aubel war am 12. Oktober in der Stichwahl mit 72,9 Prozent der Stimmen zur Oberbürgermeisterin gewählt worden. Am 24. Oktober trat sie das Amt an. Bei der Inauguration erhielt sie im Rathaus die Amtskette vom Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Dr. Hagen Wegewitz. Die Amtszeit beträgt acht Jahre und endet im Oktober 2033.
In ihrer ersten öffentlichen Rede nannte Aubel zentrale Ziele ihrer Amtszeit. Sie sagte: „Potsdam steht für Sport, für Kultur, für Film, für Wissenschaft. Aber die wahre Stärke dieser Stadt liegt in ihren Menschen. Für sie soll diese Stadt gerecht, lebenswert und zukunftsfähig sein. Das Schuleden wir ihnen.“ Weiter führte sie aus: „Darum wünsche ich mir, dass wir unser Erbe nicht nur bewahren, sondern weiterschreiben: als Stadt der Chancen, in der Bildung Türen öffnet und Herkunft nicht über Zukunft entscheidet. Als Stadt für alle, in der Wohnen kein Luxus, sondern Lebensgrundlage ist. Als Stadt der Wirkung, in der Politik und Verwaltung Antworten findet und die Menschen unterstützt. Als eine Stadt der Begegnung, in der Vielfalt als Stärke gilt.“
Zu ihren Schwerpunkten nennt Aubel eine leistungsfähige Verwaltung, Chancengerechtigkeit und gute Bildung, bezahlbares Wohnen, ökologischen Stadtumbau sowie eine zukunftsfähige Wirtschaft. „Die Menschen wollen kein Spektakel. Sie wollen Lösungen. Sie wollen eine Stadt, die hält, was sie verspricht“, so Aubel.