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Hilfezentrum seit 25 Jahren aktiv – Kleiderkammer fast leer

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 12.11.2025 / 15:01 Uhr von hvf
Das Begegnungs- und Hilfezentrum in der Eisenbahnstraße 1 hat kürzlich sein 25-jähriges Bestehen begangen. Bürgermeisterin Manuela Saß überreichte Martina Müller, die seit der Gründung in der Einrichtung aktiv ist, einen Scheck über 200 Euro. Saß sagte: „Das Zentrum ist seit vielen Jahren ein fester Anlaufpunkt für Menschen, die Unterstützung brauchen. Es zeigt, wie wichtig Zusammenhalt in unserer Stadt ist.“

Die Einrichtung begann im Jahr 2000 als „Tee- und Wärmestube“ in Glindow und wurde zu einer wichtigen Anlaufstelle für Menschen in sozialen Notlagen. 2015 erfolgte der Umzug in die heutigen Räume. Seit 2022 ist der Verein „Tee- und Wärmestube Werder e. V.“ offizieller Träger der Einrichtung, die seitdem als Begegnungs- und Hilfezentrum geführt wird. Die Stadt stellt die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung und unterstützt mit einem jährlichen Sachkostenzuschuss.

Das Zentrum bietet niederschwellige Hilfen an, darunter warme Mahlzeiten, Waschmöglichkeiten, Unterstützung bei Behördengängen sowie eine Begleitung bei Arbeitssuche oder drohender Wohnungs- und Obdachlosigkeit.

Aktuell bittet die Einrichtung um Kleiderspenden. Die Regale der Kleiderkammer sind fast leer, da in den vergangenen Wochen verstärkt Winterkleidung ausgegeben wurde. Benötigt werden Kinderkleidung und Kinderschuhe für den Winter sowie Frauenkleidung und Schuhe, insbesondere warme Jacken und Anoraks.

Spenden sollen nicht vor der Tür abgestellt werden. Zur Abstimmung wird um vorherigen telefonischen Kontakt gebeten. Ansprechpartnerin ist Martina Müller unter (03327) 543 9856; es kann auch eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden.

Bilder

Bürgermeisterin Saß mit Martina Müller, Foto: Stadt Werder (Havel)
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