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Frost und Trinkwasser: So bleiben Leitungen im Netz weiterhin sicher

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 11.01.2026 / 10:01 Uhr von hvf
Bei den aktuell niedrigen Temperaturen besteht für die Trinkwasserleitungen im öffentlichen Netz keine Gefahr, so informieren die Stadtwerke Potsdam. Kälteempfindliche Infrastrukturen wie Trinkwasserleitungen werden in frostsicherer Tiefe verlegt und sind dauerhaft in Betrieb. Durch den kontinuierlichen Wasserdurchfluss kommt es nicht zum Stillstand des Wassers, ein Einfrieren ist damit ausgeschlossen. Auch die technischen Anlagen zur Trinkwasserbereitstellung sind nach Angaben der Energie und Wasser Potsdam nicht erhöht frostgefährdet.

Anders stellt sich die Lage bei Leitungen auf privaten Grundstücken dar. Wasserleitungen frieren vor allem dann ein, wenn sie nicht frostsicher verlegt sind und das Wasser darin steht. Das betrifft häufig Leitungen in Ferien- und Wochenendhäusern sowie im Gartenbereich. Schäden werden oft erst bei Tauwetter sichtbar, wenn Wasser aus beschädigten Leitungen austritt. Zum Schutz empfiehlt die EWP Abdeckungen, Einhausungen oder Isolierungen für Leitungen und Wasserzähler.

Ein erhöhtes Risiko besteht zudem bei Mietstandrohren der EWP. Sowohl die Standrohre selbst als auch angeschlossene Schlauchsysteme können durch Frost Schaden nehmen, wenn keine geeigneten Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Darüber hinaus wird geraten, Kellerfenster im Winter geschlossen zu halten und bei Bedarf zusätzlich zu isolieren, um Frostschäden im Gebäude zu vermeiden. Beschädigte Wasserzähler sollten umgehend dem Bereitschaftsdienst (Tel.: 0331 6 61 24 07) gemeldet werden. Eingefrorene Leitungen sollten behutsam aufgetaut werden, etwa mit warmen Tüchern oder durch leichtes Beheizen des Raumes. Aufgrund des hohen Wasserdrucks wird in solchen Fällen zur Rücksprache mit dem Versorger geraten.

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