„Ob das Brecht-Weigel-Haus in Buckow, das Museum für Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt oder der Ziegeleipark Mildenberg: Brandenburgs Museumslandschaft ist so vielfältig wie einzigartig – wie die Welt, in der wir leben“, sagte Schüle. Museen vermittelten nicht nur Bildung, Wissen und Erfahrungen, sondern verhandelten auch zentrale Fragen des gesellschaftlichen Selbstverständnisses. "Ich bin überzeugt: Museen stärken das Vertrauen in kulturelle Institutionen und fördern gesellschaftliche Zusammengehörigkeit, gerade weil sie für Verlässlichkeit und Vertrauen stehen, zentrale Werte in Zeiten zunehmender Polarisierung. Ich freue mich sehr, dass der Museumsverband heute seine Entwicklungskonzeption für die kommenden Jahre vorstellt: Ein wichtiges Strategiepapier für die Arbeit der Museen sowie für Kulturpolitik und Öffentlichkeit – und ein Stück Zukunft für unser Land."
Im Mittelpunkt des Empfangs steht die Präsentation der neuen Konzeption für die brandenburgische Museumslandschaft. Sie beschreibt Perspektiven der Museumsarbeit und benennt kulturpolitische Handlungsfelder für die kommenden Jahre. Der Museumsverband Land Brandenburg e.V. begleitet und unterstützt rund 400 Museen im Land, unter anderem mit Fortbildungs- und Beratungsangeboten. Dazu zählen Fragen der Profilbildung, Vernetzung, Provenienzforschung und Digitalisierung sowie die Entwicklung kulturtouristischer und barrierefreier Angebote.
Die Arbeit des Museumsverbandes wird vom Kulturministerium des Landes Brandenburg mit jährlich rund 400.000 Euro gefördert. Weitere Informationen zur Museumslandschaft im Land sind unter [
www.museen-brandenburg.de] zu finden.