Während Porgy and Bess mit seiner Verbindung aus Oper, Jazz und afroamerikanischen Spirituals neue Maßstäbe setzte, steht Funny Face exemplarisch für die elegante Verschmelzung von Film, Mode und Musik im Hollywood-Musical. Die Afro-American Symphony wiederum markiert einen Meilenstein in der amerikanischen Sinfonik, indem sie afroamerikanische Musiktraditionen selbstbewusst in die klassische Konzertform integrierte.
Den musikalischen Höhepunkt bildet die Rhapsody in Blue, die als bahnbrechende Verbindung von Jazz und klassischer Konzertmusik gilt und mit ihrem berühmten Klarinetten-Glissando zu einem der markantesten Erkennungszeichen der amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts wurde.
Mit ihrer Uraufführung 1924 in New York City leitete die Rhapsody in Blue von George Gershwin eine neue Ära ein: Sie verschmolz sinfonische Form, rhythmische Energie und bluesige Klangfarben zu einem Werk, das bis heute als musikalisches Sinnbild des modernen Amerikas gefeiert wird.
Der Solist des Abends ist Cristian Budu, der 2013 als Gewinner des renommierten internationalen Clara-Haskil-Klavierwettbewerbs in Vevey (Schweiz) hervorging und in seiner Heimat Brasilien bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.
Es dirigiert Knut Andreas.
Karten sind an allen Vorverkaufsstellen sowie unter [
www.nikolaisaal.de] erhältlich.