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Neue Theaterproduktion „Kurzschluss“ feiert Premiere

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  • Erstellt: 09.03.2026 / 16:01 Uhr von ant
Mit feinem Humor und ohne erhobenen Zeigefinger widmet sich das Stück „Kurzschluss“ von Noa Lazar-Keinan einem Thema, das viele Familien betrifft – und über das dennoch selten offen gesprochen wird: dem Leben mit einer Autismus-Diagnose. Die Premiere findet am Donnerstag, 12. März, um 19.30 Uhr in der Zimmerbühne Potsdam statt.

In „Kurzschluss“ führt eine alltägliche Familie durch den täglichen Balanceakt zwischen Kindergarten, Job und Familienchaos – bis eine Diagnose alles verändert. Als Sohn Itamar als autistisch diagnostiziert wird, geraten seine Eltern David und Neta an Grenzen zwischen Fürsorge, Überforderung und der Frage: Wer muss sich hier eigentlich anpassen – das Kind, die Eltern oder die Gesellschaft?

Autorin Noa Lazar-Keinan erzählt diese Geschichte nicht als Lehrstück, sondern mit feinem Gespür für Widersprüche und mit überraschend trockenem Humor. Zwischen Verdrängung, Reibung und komischen Momenten wird das Publikum direkt mit einbezogen. Die Figuren wirken nahbar, ehrlich – und manchmal schmerzhaft authentisch.

Unter der Regie von Markus Schoenen spielen Annika Stöver und Stefan Wilde die Eltern, unterstützt durch das Team um Dramaturgin Leonie Rinze, Bühnenbildnerin Claudia Manthey und Kostümbildnerin Patricia Walczak.

Weitere Vorstellungen sind am 14., 20., 21., 22. und 27. März sowie am 17. und 18. April geplant.

Tickets sind über [www.theater-poetenpack.de] und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Ort: Zimmerbühne Potsdam, Zimmerstraße 12b, 14471 Potsdam

Bilder

Kurzschluss Probenfoto (c) Claudia Manthey
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