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“Klima, Kohle und Konflikte” - Jugendforum Nachhaltigkeit im siebten Jahr erfolgreich gestartet

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Stadtgeschehen

Erstellt: 04.12.2020 / 13:58 von Jufona

Das dieses Jahr digital veranstaltete Jugendforum Nachhaltigkeit mit insgesamt 45 TeilnehmerInnen zwischen 13 und 27 Jahren aus ganz Brandenburg zieht zur Halbzeit der Workshopreihe ein Fazit: „Trotz Corona blicken wir zurück auf eine sehr erfolgreiche erste Woche. Mit der Unterstützung von vielen jungen Menschen konnten wir ein Workshop-Programm auf die Beine stellen, das sich sehen lassen kann“, so Koordinatorin Jana Schelte.

Das Jugendforum Nachhaltigkeit wurde im siebten Jahr seines Bestehens von sieben Jugendlichen organisiert, die unter anderem in Fridays for Future, der BUNDjugend und dem Jugendforum Falkensee organisiert sind. 2013 ins Leben gerufen, soll es die Landesnachhaltigkeitsstrategie Brandenburgs kritisch begleiten. In jeweils zweistündigen Werkstattgesprächen setzten sich die Jugendlichen mit den für sie wichtigen wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen in Brandenburg auseinander.

Zum Auftakt am Montag ging es um den Prozess des Nachhaltigkeitsforums selbst: In Anwesenheit von VertreterInnen aus dem Bildungs- und Umweltministerium, dem Landesjugendring und der Kompetenzstelle Kinder- und Jugendbeteiligung kijubb, lernten die Jugendlichen die Geschichte des Nachhaltigkeitsforums kennen. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass sie sich mehr politische Partizipation wünschen, und das jetzige Forum eher als eine Dialogform verstehen. “Langfristig sollte ein Jugendforum echte Beteiligung ermöglichen”, sagt eine Teilnehmerin.

An den darauffolgenden Tagen diskutierten die Jugendlichen in jeweils zweistündigen Workshops die Beziehung zwischen Berlin und Brandenburg, den Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Nachhaltigkeit sowie den Strukturwandel der Kohleregion Lausitz.

Brandenburg schnitt dabei als nachhaltige Zukunftsregion für die Jugendlichen nicht sonderlich gut ab: Es fehle an Kultur, alternativen Mobilitätsangeboten für Jugendliche ohne Führerschein wie etwa mehr Radwege, und nachhaltigen Einkaufsmöglichkeiten. “Fast Fashion gibt es in Berlin und Dallgow, aber Second Hand nur in Berlin. Wir können in Brandenburg gar nicht wirklich nachhaltig einkaufen.”, kritisierte eine Teilnehmerin.

Am Donnerstag mit dem Schwerpunkt “Kohle, Klima und Konflikte” waren sich die Jugendlichen einig, dass der Kohleausstieg 2038 viel zu spät kommt - gleichzeitig zeigten die Jugendlichen aber für die Perspektiven von Menschen in der Lausitz Verständnis: “Die Kohle gibt den Menschen fast mehr Identität als ihre viel älteren Dorfgemeinschaften, die es vor der Kohle gab. Das ist eine Riesenherausforderung”, so eine Teilnehmerin. Trotzdem führe am Strukturwandel kein Weg vorbei: “Für alle, die nachkommen, müssen wir JETZT wissen, wo es hingehen soll, damit die Leute sich in den richtigen Jobs ausbilden und einen klimagerechten und sozialverträglichen Wandel gestalten können”, sagte eine andere Teilnehmerin.

Nachdem es in dieser Woche um die Grundlagen ging, werden die Jugendlichen in der nächsten Woche zu den gleichen Themen Vorschläge an die Brandenburger Politik erarbeiten und die Fortsetzung des Jugendforums Nachhaltigkeit planen. Jugendliche aus ganz Brandenburg sind weiterhin eingeladen, sich für die zweite Woche des Forums anzumelden.

Nächste Termine

Montag, 7.12., 18:30-21:00 Uhr
Das Jugendforum Nachhaltigkeit. Gestern, heute und morgen.

Dienstag, 8.12., 18:30-21:00 Uhr
Brandenburg. Berlins Vorort? LEBEN neben Berlin.

Mittwoch, 9.12., 18:30-21:00 Uhr
Wirtschaft für Menschen. Oder Menschen für Wirtschaft?

Donnerstag, 10.12., 18:30-21:00 Uhr
Kohle, Klima & Konflikte

Für mehr Informationen zum Jugendforum Nachhaltigkeit und zur Anmeldung geht es hier entlang: [klick]

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