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Über das Gefühl von Selbstermächtigung

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  • Erstellt: 08.04.2026 / 17:01 Uhr von ant
Am 17. April wird in der Waschhaus-Arena um 20 Uhr das Stück "Still More" der Oxymoron Dance Company aufgeführt - eine interdisziplinäre Performance in der Tanz, Musik, Schauspiel und Videokunst miteinander verschmelzen. Mit "Still More" erforscht Regisseurin Anja Kozik, zusammen mit drei Tänzerinnen, einer Pole-Artistin, einer Schauspielerin und zwei Musikern auf der Bühne, das Gefühl von Selbstermächtigung. Eine emotionale Reise zwischen Sehnsucht, Freiheit und dem Mut, sich immer wieder neu zu erfinden.

Amazonenartig und zerbrechlich zugleich treten die Darstellerinnen auf und bringen eigene Erfahrungen, Impulse und Emotionen mit. Ausgangspunkt für „Still More“ ist, unter anderem, die tragische Figur der Ophelia in Shakespeares Hamlet. Allerdings bricht Ophelia in der Performance aus dem Hamlet-Narrativ aus. Sie zerreißt ihre Fesseln, zerstört alles, was sie eingeengt hat, um sich zu befreien und zu sich selbst zu finden. Ihr altes Ich auflösen, um sich neu zu erfinden.

Anja Kozik zieht immer wieder Verbindungen zu der Vergangenheit und der Gegenwart und bezieht sich auf bekannte Werke der Literatur und Kunstgeschichte. Ein zentraler Punkt der Bühne ist eine große Tafel, die an das letzte Abendmahl von Leonardo Da Vinci erinnert. Nur dass die Tafel hier neu überschrieben wird, es gibt weder Wein noch Brot, sondern Früchte. Eine neue Zentralperspektive. Früchte als Symbol der Sinnlichkeit, Weiblichkeit, Macht, des Friedens und der Schönheit. Ein ekstatischer Ausbruch.

Mehr Infos, ein Trailer und Tickets: [Klick].

Bilder

(c) Markus Bertuzzo
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