Unter dem bundesweiten Motto "Menschenrechte sind nicht verhandelbar" setzt die Landeshauptstadt auf einen Mix aus Protest und Programm. Anna Hege von den BarriereBusters und Aktivistin Laura Gelhaar sprechen, Holger Marzahn und der Potsdamer Kneipenchor sorgen für Musik, Comedian Mick Wölke für die Pointen. Dazu gibt es große Plakate zum Mitgestalten, künstlerische Aktionen und Sport.
Brandenburgs Sozialminister René Wilke mahnte zum Protesttag: "Die ganz alltäglichen Barrieren im Alltag von Menschen mit Behinderungen haben viele Gesichter. Das können Treppen oder hohe Bordsteine sein, digitale Hürden im Internet, aber auch unsichtbare Hindernisse wie ein mangelndes Bewusstsein für ihre Belange." Für echte Teilhabe müsse man auch die Barrieren in den Köpfen abbauen. Die Landesregierung habe sich zudem vorgenommen, das Brandenburgische Behindertengleichstellungsgesetz weiterzuentwickeln.
In Brandenburg leben laut Angaben des Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg rund 513.400 Menschen mit festgestellten Behinderungen – etwa ein Fünftel der Bevölkerung. Mehr als 268.000 von ihnen haben eine anerkannte Schwerbehinderung.
Die Potsdamer Inklusionstage unter dem Titel „Gemeinsam Vielfalt sichtbar machen" laufen noch bis zum 17. Mai. Weitere Infos unter: [
www.potsdam.de/de/inklusionstage2026]