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19 neue Hebammen für Brandenburg

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 05.05.2026 / 16:01 Uhr von hvf
Zum heutigen Internationalen Hebammentag zieht Gesundheitsminister René Wilke eine positive Bilanz: 19 Absolventinnen haben in diesem Frühjahr ihre Abschlussprüfungen in der fachschulischen und akademischen Hebammenausbildung bestanden. Mehr als die Hälfte von ihnen wird in Brandenburg arbeiten, unter anderem in Frankfurt (Oder), Cottbus, Herzberg, Potsdam und im Landkreis Spree-Neiße.

"Hebammen sichern ganz buchstäblich die Zukunft unseres Landes", so Wilke. Die Zahl der Hebammen sei in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Mit der fast abgeschlossenen Umstellung auf eine rein akademische Ausbildung, dem Runden Tisch Hebammenhilfe und der Hebammenförderrichtlinie verfüge die Landesregierung über wirksame Instrumente für eine flächendeckende Versorgung.

Aktuell sind laut dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Brandenburg rund 580 Hebammen beruflich aktiv. Allein in den Geburtskliniken habe sich die Zahl der angestellten Hebammen seit 2010 auf zuletzt 273 mehr als verdoppelt. 20 Krankenhausstandorte im Land bieten eine aktive Geburtshilfe an.

Mit diesem Frühjahr endet zugleich eine Ära: Die fachschulische Hebammenausbildung läuft in Brandenburg aus. Seit 2023 werden Hebammen ausschließlich akademisch qualifiziert. Duale Studiengänge bieten die BTU Cottbus-Senftenberg und die Hochschule für Gesundheitsfachberufe Eberswalde an. Insgesamt 183 Hebammenschülerinnen haben seit 2010 ihre fachschulische Ausbildung in Cottbus und Eberswalde abgeschlossen.

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