Zwischen dem Sportforum und dem Integrationsgarten am Schlaatz ist vor wenigen Tagen ein neuer Auenspielplatz eröffnet worden. Baubeigeordneter Bernd Rubelt gab den Startschuss und betonte: „Erfolgreiche Stadtentwicklung gelingt nur, wenn wir soziale Infrastruktur und öffentliche Räume als Einheit denken. Mit dem neuen Auenspielplatz schaffen wir nicht nur einen Ort für Kinder, sondern stärken die Anbindung des Stadtteils Schlaatz an die Nuthe und geben dem ihm ein grünes Herzstück zurück."
Das Besondere: Die Gestaltung entstand in einem Beteiligungsprozess mit Kindern und Jugendlichen aus dem Kiez. Ihre Wünsche, von Klettermotiven bis zu Versteckmöglichkeiten, flossen in die Planung ein, ebenso Picknicktische als Treffpunkte. Die Anlage bietet für alle Altersgruppen etwas: Die Kleinsten buddeln am unterfahrbaren Sandspieltisch, Ältere erklettern den hohen Turm mit Rutsche, Jugendliche spielen Tischtennis. Sprechrohre, Nestschaukel und eine Liegewippe runden das Angebot ab. Gepflanzt wurden ausschließlich Klimabäume, die künftig Schatten spenden sollen. Am Sportfeld Bisamkiez steht zudem ein Familiencontainer mit Sonnen- und Regenschutz.
Der Spielplatz ist Teil des Stadtentwicklungsprojekts Schlaatz_2030. In den kommenden Jahren soll am Nuthewäldchen außerdem ein Skate- und Jugendbereich mit Graffitiwänden entstehen. Rund 990.000 Euro flossen in die Neugestaltung von Spielplatz, Park und Familiencontainer, finanziert aus Mitteln der Städtebauförderung von Bund, Land und Kommune.