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Zwischenstand zur Wintervögel-Zählung - Milder Winter: Weniger Arten am Futterhaus

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Sonstiges

Erstellt: 10.01.2019 / 11:04 von NABU

Am vergangenen Wochenende fand bereits zum neunten Mal die NABU-Vogelzählung „Stunde der Wintervögel“statt. Vogelfreunde sollten sich in diesem Zeitraum eine Stunde Zeit nehmen, um Art und Anzahl der Vögel in ihrem Garten, vor ihrem Balkon oder im nahe gelegenen Park zu beobachten. Schon jetzt - Beobachtungsdaten können noch bis zum 15. Januar gemeldet werden - zeichnet sich ab, dass ...

... sehr viele Naturfreunde dem Aufruf des NABU gefolgt sind und der erst im Vorjahr aufgestellte Teilnehmerrekord überflügelt wird. Deutschlandweit haben bis heute 96.000 Menschen ihre Beobachtungen gemeldet, darunter 4.600 Brandenburger.

Aufgrund des milden Wetters in ganz Europa zogen insgesamt weniger Vogel aus dem Norden und Osten Europas ein. Viele Waldvögel wie z.B. Buntspecht, Kleiber und Eichelhäher finden derzeit in den schneefreien Wäldern genügend Nahrung und wurden daher weniger an den Futterstellen im Garten gesichtet.

Momentan führt der Haussperling vor Kohlmeise, Feldsperling, Blaumeise und Amsel die Rangliste der Sichtungen in Brandenburg an.

Ganz genau beobachten die Naturschützer die eingehenden Daten zu Amselsichtungen. „Es scheint“, so Manuela Brecht, Naturschutzreferentin beim NABU Brandenburg „dass sich in unserer Region das Usutu-Virus, welches in anderen Gegenden Deutschlands die Amselpopulation stark reduziert, bei uns noch nicht so stark ausgewirkt hat. Genaueres lässt sich aber erst nach der Frühjahrszählung „Stunde der Gartenvögel“ sagen. Aufgrund des milden Winters sind die hier brütenden Amseln noch gar nicht weggezogen und skandinavische Amseln fliegen zusätzlich ein. Das führt dazu, dass wir momentan gegenüber dem Vorjahr sogar ein leichtes Plus von 5% haben.“

Ähnlich, aber auf wesentlich niedrigerem Niveau was die Individuenzahlen angeht, scheint es beim Star, dem Vogel des Jahres 2018, zu sein. Da das Wetter so mild ist, sind einige der bei uns brütenden Vögel noch gar nicht in den Süden gezogen, Einflüge aus Skandinavien kommen hinzu. Bei den Staren konnte man in diesem Jahr die Auswirkungen der extremen Trockenheit gut beobachten. Sie brüteten kein zweites Mal und bildeten schon früh Schwärme, allerdings mit relativ wenigen Tieren, die besonders häufig in Brandenburg zu beobachten waren. Wie die Wintervogelzählung zeigt halten sich die meisten Stare aktuell in Rheinland-Pfalz auf, wo sie in den Wein- und Obstgärten offenbar noch Nachlese halten.

Weiterhin bergab geht es mit dem Grünfink, aber das nicht nur in Brandenburg. Bundesweit reduziert die Ansteckung mit Trichomoniasis die Grünfinkenbestände. „Wir hoffen, dass die größte Infektionswelle in Brandenburg vorbei ist und sich die Bestände demnächst stabilisieren, wenn auch auf niedrigem Niveau.“

Alles zur Aktion [Stunde der Wintervögel] und die vorläufigen [Ergebnisse aus Brandenburg].

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