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Harakiri im Filmmuseum

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Erstellt: 09.02.2019 / 09:09 von at

Fragen Sie sich auch manchmal: "Sag mal, ist das nicht die Synchronisationsstimme von dem Hauptdarsteller aus dem Film “xxx“. Das klingt aber blöd.“, oder „Wer hat sich denn diese dünnen Texte ausgedacht, wie jämmerlich!“. Wer ähnlich denkt, dem sei die Filmmuseum-Reihe „Stummfilm mit Musik“ ans Herz gelegt. In den alten Streifen, musste noch mit ehrlicher Schauspielkunst überzeugt werden.

Heute gibt es um 19.30 Uhr den Film "Harakiri" zu sehen. Dazu spielt die Potsdamer Band CEEYS und Midori Hirano. Als Vorfilm wird der Animationsfilm "Willis Zukunftstraum" aus dem Jahr 1926 von Paul N. Peroff gezeigt. Tickets unter 0331-27181-12.

Zum Film
Fritz Langs Harakiri erzählt die unglückliche Liebesgeschichte zwischen einer Japanerin und einem Europäer in Zeiten des Imperialismus. Angelehnt an Giacomo Puccinis Oper Madame Butterfly führt uns Fritz Lang in Harakiri ins alte Japan, wo die schöne O-Take-San vor den Nachstellungen eines Bomzen in die Obhut eines europäischen Offiziers flüchtet. Sie wird seine Konkubine, doch er verlässt sie und kehrt erst nach Jahren des Wartens an der Seite einer anderen Frau zurück. Einmal mehr arbeitet Lang hier im immens populären Genre des exotischen Films, für dessen „Echtheit“ die Ausstattung durch das Völkerkundliche Museum der Gebrüder Umlauff sowie Hagenbecks Zoologischer Garten als Drehort sorgen. Während in seinem früheren Abenteuerfilm Die Spinnen (1919/20) ein männlicher weißer Held selbstbewusst Raum und Zeit durcheilt, kehrt Lang die Perspektive nun um und stellt eine nicht-weiße Frau ins Zentrum der Tragödie. O-Take-San ist fremdbestimmt, unfrei und räumlich gebunden, verdammt zum Dasein einer Heiligen oder einer Hure. (Philipp Stiasny, Filmmuseum Potsdam)

„Was den Film sonst interessant macht, ist die Arbeit, die unendlich sorgfältige Arbeit des Regisseurs Fritz Lang, des Photographen und der Darsteller. Der Regisseur studierte mit Erfolg die Eigenart, das Wesen jener fremden, kulturell hochstehenden und dennoch an alten, uralten Sitten und Gebräuchen festhaltenden gelben Rasse. Er wußte geschickt dem Filmwerk etwas von jenem Geiste einzuhauchen und nicht nur ein äußerliches asiatisches Prunkgemälde zu schaffen.“ (Lichtbild-Bühne, 27.12.1919)

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Bilder


  • Harakiri_Plakat_Filmmuseum


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