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Land will rund 60 Millionen Euro in Lehrerbildung investieren

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Stadtgeschehen

Erstellt: 12.02.2019 / 07:13 von at

Wissenschaftsministerin Martina Münch, Bildungsministerin Britta Ernst und der Vizepräsident der Universität Potsdam, Andreas Musil, haben gestern in Potsdam die Pläne zur Stärkung der Lehrerbildung im Land Brandenburg präsentiert. Danach soll die jährliche Zahl der Lehramtsstudienplätze für Studienanfänger an der Uni Potsdam von derzeit rund 650 auf künftig 1.000 ausgebaut werden. 16,5 Millionen Euro zusätzlich stehen dafür zur Verfügung, weitere 44 Millionen Euro für die Planung und Errichtung eines neuen Lehr- und Forschungsgebäudes für die Lehrerbildung in den kommenden Jahren.

Wissenschaftsministerin Martina Münch: „Wir bauen die Ausbildungskapazitäten im Lehramtsstudium für die Primar- und die Sekundarstufe massiv aus: Im kommenden Wintersemester 2019/20 werden wir die Zahl der Plätze für Studienanfänger an der Universität Potsdam um 150 Plätze erweitern, ein Jahr später kommen weitere 200 Studienplätze dazu. Mit dann jährlich 1.000 Studienanfänger-Plätzen erreichen wir die bisher höchste Ausbildungskapazität im Lehramt im Land Brandenburg. Dabei decken wir gezielt die fachspezifischen Bedarfe der brandenburgischen Schulen ab, insbesondere in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern, in Sport und in den Fremdsprachen. Ab 2020 werden wir zusätzliche neue Studiengänge zur Förderpädagogik, für das Fach Kunst in der Primar- und Sekundarstufe sowie den Innovationsstudiengang Mathematik/Physik aufbauen. Im Rahmen der neuen Hochschulverträge haben wir zudem mit der Universität Potsdam verabredet, die Zahl der Studienabbrecher zu reduzieren. Mit all diesen Maßnahmen sichern wir eine leistungsfähige und zeitgemäße Lehrerbildung, stärken die Qualität der Brandenburger Schulen, positionieren sie besser im Wettbewerb um den Lehrkräftenachwuchs, eröffnen jungen Menschen sehr gute Berufs- und Lebens-Perspektiven in Brandenburg und geben wichtige Impulse für die weitere dynamische und innovative Entwicklung des Landes.“

Bildungsministerin Britta Ernst: „Wir wollen in Brandenburg die hohe Qualität von Bildung gewährleisten und sie weiter verbessern. Die hohen Qualitätsstandards an unseren Schulen erfordern bestens qualifizierte Lehrkräfte und Rahmenbedingungen, die dies gewährleisten. Vor allem in den MINT-Fächern sowie an den Grundschulen und Oberschulen der Sekundarstufe I ist der Bedarf an zusätzlichen Lehrkräften für eine hochwertige Unterrichtsversorgung groß. Deshalb hat der forcierte Ausbau des lehrerbildenden Studiums an der Universität Potsdam, wie er jetzt im Ergebnis unserer gemeinsamen Bemühungen erfolgt, hohe Priorität im Gesamtpaket unserer Maßnahmen zur Lehrkräftegewinnung. Besonders wichtig sind mir auch die neuen Studiengänge im Lehramt Förderpädagogik, die ab 2020 mit 60 Plätzen geplant sind. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Damit haben wir nun auch im Wettbewerb mit anderen Bundesländern um die besten Lehrkräfte langfristig gute Perspektiven, aus eigener Kraft den Bedarf an grundständig gebildeten Lehrkräften an den Schulen Brandenburgs zu decken.“

Prof. Andreas Musil, Vizepräsident der Universität Potsdam für Lehre und Studium: „Die Universität sieht den Ausbau der Lehrerbildung als große Chance, aber auch als große Herausforderung. Als einzige lehrerbildende Einrichtung des Landes sind wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung wohl bewusst. Es ist unser Ziel, die Lehramtsstudierenden zugleich berufs- und praxisorientiert, aber auch auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu bilden. Die Verknüpfung von Lehrerbildung und Bildungsforschung ist ein wesentliches Element universitärer Lehrkräftebildung. Unsere wesentliche Aufgabe der nächsten Jahre wird darin bestehen, noch mehr Schulabsolventinnen und -absolventen für den Lehrerberuf und das Lehramtsstudium zu interessieren und bis zum erfolgreichen Studienabschluss zu begleiten. Auch unser erfolgreiches ‘Refugee Teachers Program‘ wird fortgeführt.“

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