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Mobilitätsdrehscheibe Marquardt - nie gehört?

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 24.05.2022 / 13:38 Uhr von at
Der Bahnhof Marquardt soll ab Ende des Jahres Pendlern als zusätzlicher zentraler Umsteigepunkt nach Potsdam und Berlin dienen. Dafür werden derzeit weitere P+R-Plätze und Fahrradstellplätze errichtet und Bushaltestellen sowie die Zufahrten von der B 273 ausgebaut. Dann wird die Linie RB21 von Wustermark über Berlin-Spandau und Berlin-Jungfernheide nach Berlin-Gesundbrunnen verlängert und mit der Anbindung an die B273 kann dann auch der Busverkehr aus Fahrland und Krampnitz direkt an den Bahnhof Marquardt herangeführt werden. Nur wissen das auch die Pendler? Die CDU ist sich da nicht so sicher. 

Die Stadtfraktion bringt zur nächsten Stadtverordnetenversammlung am 1. Juni einen Vorschlag ein, die Mobilitätsdrehscheibe Marquardt ab spätestens Herbst und für mindestens 12 Monate durch eine Werbekampagne bekannt zu machen.  

Begründung 
Die Mobilitätsangebote ab Marquardt stehen ab Dezember weitgehend zur Nutzung zur Verfügung. Um eine möglichst starke Nutzung zu erreichen ist es notwendig mögliche Nutzer über die neuen Möglichkeiten zu informieren und die Vorteile herauszustellen. Je höher die Auslastung, umso eher ist eine Weiterentwicklung der Anlage möglich. Sie soll den Verkehr Richtung Potsdam, Berlin sowie ins Umland und umgekehrt entlasten und vor allem auch den Autofahrern eine attraktive Alternative bieten. Dazu ist eine Bewerbung der Drehscheibe erforderlich, die die neuen Möglichkeiten bekannt macht.

Die CDU-Fraktion bringt zudem einen weiteren Beschlussvorschlag für die Mobilitätsdrehscheibe Marquardt ein. Ein Arbeitskreises unter Federführung der Stadt Potsdam soll gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Land Brandenburg eine sinnvolle, finanzierbare Variante zur barrierefreien Erreichbarkeit der Verkehrsstation Marquardt herausarbeiten.

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