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Klingt wie Ablasshandel

Sonstiges
  • Erstellt: 03.12.2022 / 13:30 Uhr von at
Allein nur die deutschen Regierungsflüge zur Weltklimakonferenz vom 6. bis zum 18. November im ägyptischen Badeort Sharm el Scheich haben 308 Tonnen Kohlenstoffdioxid verursacht, samt CO2-Fußabdruck und Weiterflüge in andere Länder, bspw. um die Maschinen dort zu parken. Unterwegs waren die Mitglieder der Bundesregierung (Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) sowie deren Mitarbeiter) mit drei Maschinen der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums sowie weitere Regierungsvertreter samt Begleitung mit zivilen Flügen. Das geht aus einer aktuellen schriftlichen Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Frage der fraktionslosen Joana Cotar (ehemals AfD) hervor.

Cotar warf der Ampel-Regierung "Effekthascherei" vor. Die Bundesregierung habe alleine mit den Flügen zur Klimakonferenz so viel CO2 erzeugt, dass ein durchschnittlicher Deutscher damit 150 Jahre Auto fahren könnte. Das sei in Zeiten von Videokonferenzen absurd und eine riesige Verschwendung von Steuergeld. Deutschland brauche "eine rationale Realpolitik, keinen aktionistischen Klimawahn", erklärte sie. (dpa)

Das Außenministerium betont, dass "für alle durch Dienstreisen der Bundesregierung verursachten CO2-Emissionen" über das Umweltbundesamt ein entsprechender Ausgleich veranlasst werde. Was passiert jetzt also mit den Steuergeldern genau?

Mehr Infos bspw. unter [Ausgleichszahlungen für Flugreisen - wie sinnvoll ist das?]

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IppikiOokami
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Kommentare

  •  
    Ablasshandel wie im Mittelalter schrieb um 14:02 Uhr am 03.12.2022:
    >>Das Außenministerium betont, dass "für alle durch Dienstreisen der Bundesregierung verursachten CO2-Emissionen" über das Umweltbundesamt ein entsprechender Ausgleich veranlasst werde. Was passiert jetzt also mit den Steuergeldern genau?<<

    Werden etwa unsere Steuergelder für fiktive, nicht vom Steuerzahler gewünschte „Ablasshandel- Gelder“ verschwendet?
    Für unsere Rentner, die im Pflegeheim untergebracht werden müssen, ist kein Geld da, die müssen selber sehen, wie sie mit der horrenden Finanzierung klarkommen müssen, da der Staat denen nicht hilft, obwohl sie sich jahrzehntelang mit ihren Sozialabgaben für den deutschen Staat aufgeopfert haben.

    So dankt man es ihnen, für sie ist keine Unterstüzung da, dafür wird den in Massen einströmenden Flüchtlingen, gerade aus der Ukraine, das Geld entgegengeworfen, und auch die sozialabgabenpflichtigen Arbeitnehmer müssen ab dem 1.1.2023 eine Arbeitslosenversicherungserhöhung von 0,2 Prozent zwangsleisten, um die in die Grundsicherung kommenden ca. 1 Million Ukrainer (lt. N-TV v. 22.11.2022) gewährleisten zu können.