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Ernst von Bergmann Care gGmbH übernimmt Pflegedienst

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Stadtgeschehen

Erstellt: 11.11.2017 / 15:10 von at

Zum 30. Oktober hat die Ernst von Bergmann Care gGmbH den ambulanten Pflegedienst der insolventen Diakonie-Pflege Potsdam Nord e.V. übernommen. Damit konnte umgehend mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Pflege von 80 pflegebedürftigen Menschen übergangslos gesichert werden.

„Wir sehen uns als diakonischer Träger in der Verpflichtung zur Weiterführung der Diakonie-Pflege als Dienst am Nächsten“, so Frank Hohn, Vorstandsvorsitzender der Hoffbauer-Stiftung, „wichtig ist uns dabei vor allem die ununterbrochene Pflege der Menschen und die Kontinuität im Betreuungsverhältnis, damit die Pflegebedürftigen in der Übergangsphase sich keine Sorgen machen, wie es weitergeht.“

Allen Mitarbeitern des Vereins wurde die Übernahme in die Ernst von Bergmann Care gGmbH angeboten und damit die Sicherheit ihres Arbeitsverhältnisses im Verbund und Tarifwerk eines großen Trägers.
Mit dem Ambulanten Pflegedienst EvB Care erweitert die Ernst von Bergmann Care gGmbH ihr Angebot und ist nun in der Lage, neben der stationären und Kurzzeitpflege Menschen auch ambulant zu betreuen.

Hintergrund
Der Diakonie-Pflege Potsdam Nord e.V. besteht seit 1991. Zum 30. Oktober 2017 meldete der Verein Insolvenz an. Derzeit betreuen 13 Mitarbeiter pflegebedürftige Menschen, die vor allem in den Wohngebieten Am Schlaatz, Waldstadt und Rehbrücke wohnen.

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Bilder


  • OB Jann Jakobs, Mike Schubert als Aufsichtsrat des Klinikums Ernst von Bergmann, Frank Hohn, Hoffbauer-Stiftung, und Steffen Grebner, Klinikum Ernst von Bergmann als Gesellschafter der Ernst von Bergmann Care gGmbH sowie René Schulz als Geschäftsführer der Ernst von Bergmann Care gGmbH erläutern die Hintergründe der Übernahme. Foto: Landeshauptstadt Potsdam_R. Schnabel


Kommentare (1)

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Der Hinweisgeber schrieb um 17:27 Uhr am 11.11.2017:

Die Diakonie ist doch eine kirchliche Gesellschaft. Wie kann die denn Pleite gehen? Bei soviel Geld wie die Kirche hat, ist das doch unverständlich.
Gerade als großer Nutznießer in der „Asylindustrie“ in Deutschland bekommen die kirchlichen Unterfirmen Geld vom Staat ohne viel leisten zu müssen.