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Heute wird die Flagge gehisst

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Stadtgeschehen

Erstellt: 17.05.2018 / 08:29 von at

Zum Internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie wird heute um 12 Uhr die Regenbogenflagge im Innenhof des Brandenburger Landtags gehisst. Der Tag soll ...

... daran erinnern, dass Diskriminierung, Ausgrenzung, Mobbing bis hin zu psychischer und physischer Gewalt nach wie vor das Leben vieler Lesben, Schwuler, Bisexueller, Trans, Inter oder queerer Menschen betrifft und ihre Rechte wahr- und ernstgenommen werden sollen.

Lars Bergmann, Leiter der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule & Trans* Belange des Landes Brandenburg erklärt hierzu:
„Homo-, Bi- und Transphobie zu negieren bzw. den Prozess der Gleichberechtigung prinzipiell in Frage zu stellen, stellt sowohl verfassungsmäßige Rechte, wie auch die Menschenwürde und damit Menschenrechte in Frage. Die politische Propaganda der sog. Alternative für Deutschland gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und queere Menschen nicht nur hier in Brandenburg gibt uns einen Hinweis auf die geistige „Heimat“ dieser Leute. Sie benutzen ihr Landtagsmandat um homo-, bi- und transphobe, und vielfältig diskriminierende Pseudowahrheiten zu verbreiten und appellieren an die Unwissenheit und Angst der Menschen. Wer so verfährt, will verletzen und diskriminieren. Das nehmen wir nicht hin. Daher ist es um so wichtiger, dass das Parlament, die Landesverwaltung, aber auch Kreistage, Städte und Gemeinden sich engagiert und mutig (nicht nur) für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt einsetzen. Aufklärung und Bildung zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, wie unser Projekt „Schule unterm Regenbogen“ sie zum Ziel hat, Beratung und Vernetzung, wie die LKS anbietet, aber auch die Unterstützung queerer Geflüchteter, wie unser Queer Haven-Netzwerk seit 2016 umsetzt, sind gute Möglichkeiten, die LSBTIQ-Community zu stärken und die Bevölkerung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu informieren.“

Harald Petzold, Co-Sprecher der LAG LINKE.queer Berlin-Brandenburg meint: „ Ähnlich wie in allen Bundesländern ist auch in Brandenburg noch viel zu tun, damit Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, Diversität und ein diskriminierungsfreies Leben für alle der `normale´ Alltag werden. Und wie in allen anderen Bundesländern auch versuchen rechte Hetzer*innen, sich religiös nennende Eiferer und andere Ewiggestrige das Rad der Entwicklung zurückzudrehen und schwer erkämpfte Errungenschaften der queeren Gemeinschaft und der Gesellschaft zurückzudrängen und zurück zu holen. Aber Brandenburg gibt dem nicht nach. Es hat sich unter starker Mitwirkung der LINKEN auf den Weg gemacht, den Berg an Arbeit anzugehen. Seit Januar hat unser Land einen Landesaktionsplan „queeres Brandenburg“, der mehr und mehr Wirklichkeit werden soll und muss. DIE LINKE.queer ist bei seiner Umsetzung aktiv mit dabei – als Akteur*in, als Unterstützer*in von Menschen, die mit eigenen Projekten daran mitwirken, als politische Partner*in."

Zu diesem Thema berät heute ein Informationsstand des Landesverbands AndersARTiG e.V. auf dem Vorplatz vor dem Brandenburger Tor in Potsdam. Zu Gast sind hier Aktivist_innen des LSVD Regenbogenfamilienprojektes Brandenburg, des Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e.V., sowie der Projekte des Landesverbands AndersARTiG e.V. und des Regenbogenkombinates Brandenburg.

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